Hochschulkooperation

Home

Hochschulkooperation

Aktuelle Hochschulprojekte zwischen Deutschland, Iran und weiteren Partnerländern (Auswahl)

Der DAAD möchte weltoffene Strukturen schaffen,


  • damit Hochschulen kooperieren, um die Qualität von Forschung und Lehre zu verbessern und mit starken Partnern den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.
  • damit mehr Menschen über Grenzen gehen, erfolgreich studieren und forschen.
  • damit Deutsch eine wichtige Kultur- und Wissenschaftssprache bleibt.
  • damit Hochschulen zu Entwicklung beitragen und Brücken über Grenzen und Konfliktlinien schlagen.

Diese Ziele werden mit den folgenden Kooperationsprogrammen unterstützt:

  • Fact Finding Mission

Dieses Programm ermöglicht deutschen Fachdelegationen die Reise in Partnerländer, um Möglichkeiten für eine Hochschulzusammenarbeit auszuloten

-          Förderung: internationale Reisekosten (max. 15.000 Euro)

-          Anträge können unter https://portal.daad.de eingereicht werden. Eine Bearbeitungszeit von mindestens 8 Wochen nach Eingang der vollständigen Unterlagen ist zu berücksichtigen.

www.daad.de/fact-finding-missions


  • Hochschulberaterprogramm

Durch eine Beratungsleistung soll mit diesem Programm ein Beitrag zur Strukturbildung an der Partnerhochschule geleistet werden. Sie zielt u.a. auf die Verbesserung der Hochschuladministration, die Steigerung der Dienstleistungsfähigkeit und Netzwerkbildung ab.

-          Dauer: 2 Wochen bis 3 Monate (max. 4 mal in zwei Jahren)

-          Förderung: Beförderungskosten, Aufenthaltskosten, Sachkosten

https://www.daad.de/entwicklung/hochschulen/zusammenarbeit/beraterprogramm/08087.de.html



  • Fachbezogene Hochschulpartnerschaft

Dieses Programm gibt den deutschen Hochschulen die Möglichkeit, mit einer oder mehreren Hochschulen in einem Entwicklungsland zusammenzuarbeiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Strukturbildung an der ausländischen Hochschule, die sowohl durch Curricula- oder Modulentwicklung, wie auch die Einrichtung internationaler Studiengänge und die gegenseitige Anerkennung von Universitätsabschlüssen gefördert werden kann.

-          Förderung: Partnerschaften mit einem Fördervolumen von mehr als 10.000 Euro pro Jahr, Personalmittel für Projektdurchführung und –betreuung, Sachmittel

-          Dauer: max. 4 Jahre

-          Anträge können unter https://portal.daad.de eingereicht werden. Eine Bearbeitungszeit von mindestens 8 Wochen nach Eingang der vollständigen Unterlagen ist zu berücksichtigen.

https://www.daad.de/entwicklung/hochschulen/zusammenarbeit/partnerschaften/08480.de.html


  • Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften

Programm für hoch qualifizierte deutsche und auch ausländische Studierende, die einen voll anerkannten Teil ihres Studiums an einer Partnerhochschule im Ausland absolvieren können. Durch die Vereinbarung von Credit-Transfer-Regeln, gemeinsame Curriculum-Entwicklung oder die Vorbereitung von Doppelabschlüssen wird zur Internationalisierung der beteiligten Hochschulen beigetragen.

-          Förderung: Zuschüsse bzw. Stipendien für Studierende und Hochschullehrende

-          Voraussetzung für die teilnehmenden Studierenden: Immatrikulation an der Heimat- und Gasthochschule, überdurchschnittliche akademische Qualifikation, abgeschlossenes Grundstudium bzw. mindestens 2 Semester in einem Bachelor-Studiengang, ausreichende Kenntnisse der Unterrichtssprache im Ausland, Zusage der Heimathochschule über die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistung

https://www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/isap/05469.de.html


  • Kurz- und Langzeitdozenturen

Hochschullehrenden wird mit diesem Programm der Lehraufenthalt an einer staatlich anerkannten Hochschule im Ausland ermöglicht. Damit soll es ausländischen Hochschulen erleichtert werden, besonders qualifizierte Wissenschaftler deutscher Hochschulen zur Veranstaltung von Kursen in wissenschaftlichen Spezialgebieten oder für interdisziplinäre Zusammenhänge einzuladen. Der Antrag für eine Kurzzeitdozentur wird von den eingeladenen Hochschullehrenden als Initiativbewerbung gestellt.

-          Dauer: Kurzzeitdozenturen 1-6 Monate, Langzeitdozenturen 2-5 Jahre

https://www.daad.de/ausland/lehren/dozenten/de/4289-kurz-und-langzeitdozenturen/


  • Studienreisen und -praktika von Studierendengruppen

Hiermit werden Studienreisen ausländischer Studierendengruppen nach Deutschland gefördert. Ziele der Förderung sind die Vermittlung fachbezogener Kenntnisse durch entsprechende Besuche, Besichtigungen und Informationsgespräche im Hochschulbereich (Studienreisen) bzw. durch die Teilnahme an Fachkursen, Blockseminare, Workshops auf Einladung der Partnerhochschule (Studienpraktika).

-          Förderung: 50 Euro pro Tag/Teilnehmer

-          Gruppengröße und Laufzeit: 10-15 Teilnehmende pro Gruppe, 7-12 Tage

-          Anträge können unter https://portal.daad.de eingereicht werden. Eine Bearbeitungszeit von mindestens 8 Wochen nach Eingang der vollständigen Unterlagen ist zu berücksichtigen.

https://www.daad.de/hochschulen/kooperation/partnerschaft/gruppenreisen/05027.de.html


  • Studien- und Forschungsaufenthalte deutscher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Rahmen bilateraler Wissenschaftleraustausch-Programme

Deutsche promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und Forschungsinstituten tätig sind können mit diesem Programm für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt an einer ausländischen Hochschule oder einem ausländischen Forschungsinstitut im Rahmen bilateraler Vereinbarungen gefördert werden.

-          Förderung: Reisekostenpauschale durch den DAAD; die Aufenthaltskosten trägt der ausländische Partner

-          Dauer: 14 Tage bis 3 Monate

https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?detailid=243&fachrichtung=6&land=48&status=3&seite=1


  • Kongress- und Vortragsreisenprogramm

Dieses Programm unterstützt die aktive Teilnahme deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Kongressen sowie Vortragsreisen ins Ausland. Voraussetzung ist, dass die aktuell wichtigen thematischen Beiträge für die weitere wissenschaftliche Entwicklung der Geförderten von Bedeutung sind.

-          Förderung: Reisekostenpauschale, Zuschuss zu den Tagungsgebühren, Aufenthaltspauschale für die Dauer der Teilnahme an der Veranstaltung (max. 8 Tage).

https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?detailid=808


  • Germanistische Institutspartnerschaft (GIP)

Das GIP-Programm zielt darauf ab, die örtliche Germanistik in Lehre und Forschung zu unter­stützen und in ihrem spezifischen Potential zu fördern. Sie soll u.a. einen Beitrag zur Entwicklung der Lehrinhalte und -formen an den Lehrstühlen für Germanistik bzw. Deutsch als Fremdsprache an den ausländischen Hochschulen leisten, junge Wissenschaftler an diesen Lehrstühlen sowie gemeinsame Forschungsvorhaben fördern und einen Studierendenaustausch ermöglichen.

-          Förderung: Lehr- und Forschungsaufenthalte deutscher Hochschullehrender und Promovierender, Studienaufenthalte am Partnerinstitut

-          Antragsberechtigt sind deutsche Professoren, an deren Instituten entsprechende Voraussetzungen für die Realisierung der beantragten Fördermaßnahmen bestehen.

https://www.daad.de/hochschulen/kooperation/deutsche-sprache-foerdern/partnerschaften/05010.de.html



  • Transnationale Bildung - Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland

Das Programm verfolgt das Ziel, deutsche Hochschulen beim Aufbau von Bildungsangeboten im Ausland zu unterstützen. Dadurch wird ein weiterer Beitrag zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen und des Wissenschaftsstandorts Deutschland geleistet. Im Zentrum der Förderung steht der Aufbau deutscher, Bologna-konformer Studiengänge im Ausland, die einen in Deutschland und im Partnerland anerkannten Abschluss anbieten.

-          Förderung: Personalmittel, Sachmittel und Reisekosten

-          Die Förderdauer der Projekte beträgt in der Regel zunächst vier Jahre und kann um maximal drei Jahre verlängert werden.

https://www.daad.de/hochschulen/kooperation/20285.de.html?s=1?s=1&projektid=57045576


Kooperationsprojekte mit Iran 2014

  • Mahalle meets Stadtquartier: An Inter-cultural Dialogue on Social Inclusion and Governance 

    Kooperationsprojekt der Technischen Universität Berlin mit der Institute for Urban and Territorial 
    Planning (INAU) in Rabat, der Tehran University und der Mimar Sinan University in Istanbul

    http://habitat-unit.de 

  • Peaceful Change and Violent Conflict – The Transformation of the Middle East and Western-Muslim Relations

    Kooperationsprojekt der Universität Duisburg-Essen mit der Mohammed V -Soussi University, Rabat, der Al Akhawayn University, Ifrane, dem Institute for Humanities and Cultural Studies, Tehran und der Quaid-i-Azam University, Islamabad, im Fachbereich Politikwissenschaft

    www.change-in-the-middle-east.org 

  • Theologischer Hochschuldialog Paderborn - Qom – Beirut 

    Kooperationsprojekt der Universität Paderborn mit der U of Religions and Denominations (URD) 
    Qom/Iran, der Al Mustafa International U (MIU) Qom/Iran und der Université Saint Joseph de Beyrouth (USJ)/Libanon

  • Urban Minorities

    Kooperationsprojekt der Bauhaus-Universität Weimar mit der Universität Alexandria, der American University of Madaba, der Șehir-Universität Istanbul, der German Jordanian University Amman sowie der Universität Teheran

    http://www.uni-weimar.de/de/architektur-und-urbanistik/professuren/stadtforschung/projekte/aktuelle-projekte/urban-minorities/

  • Participatory Urban Regeneration of Deteriorated Areas

    Kooperationsprojekt der TU Berlin mit der Cairo University, der Istanbul Technical University und der Iran University of Science and Technology im Bereich Städtebau

  • SusWaDialogue

    Kooperationsprojekt der Universität Duisburg-Essen mit der Bushehr University of Medical Sciences, der University of Teheran, der Fayoum University, dem Egypt Nanotechnology Center, der Cairo University und des Institut Teknologi Bandung im Bereich Ingenieurswissenschaften (Wasserwirtschaft)

  • Developing Comparative Methods in Religious Studies

    Kooperationsprojekt der Universitäten Frankfurt/Main und Potsdam mit der University of Religions and Denomination und der Alzahra University Tehran im Fachbereich Religionswissenschaft
Abgelaufen:

  • Globalisierung und Gesundheit

    Kooperationsprojekt der U Freiburg mit der Isfahan University of Medical Sciences, Iran im Fachbereich Psychiatrie, Psychotherapie

  • Sprachwissenschaft als Paradigma im Kulturdialog. Auf-und Ausbau einer deutsch-iranischen Kooperation in Forschung und Lehre

    Kooperationsprojekt zwischen der Universität Hamburg, der Universität Teheran/Iran und der Universität Hamadan/Iran


  • Orient & Okzident im Perspektivenwechsel – Deutsch-iranisches Kurzfilmprojekt

    Künstlerisches Dokumentarfilmprojekt der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam – Babelsberg (Studiengänge Kamera und Ton) mit der Kunsthochschule Sooreh University in Teheran


  • Establishment of a Middle Eastern Biodiversity Research, Training and Conservation Network

    Forschungsinstitut Senckenberg (Abteilung Marine Zoologie/Ichthyologie), Universität Frankfurt, University of Tehran, Marine Science Station in Aqaba, Jordanien, American University of Beirut, Libanon, Sana’a University, Jemen

    http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=3970


  • Nachhaltig orientierte Forstmanagementkonzepte zur Sicherung der inländischen Rohholzversorgung im Iran

    Forstwissenschaftsprojekt der Universität Göttingen (Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie), des Göttinger Büsgen Instituts (Abteilung Molekulare Holzbiotechnologie und technische Mykologie), der Universität Manzandaran und des Research Institute of Forests and Rangelands im Iran


  • Facility Management für Gesundheitseinrichtungen: Einführung eines neuen Managementsystems in Iran

    Kooperationsprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit der Tehran University of Medical Science (TUMS) und der Tehran University – School of Engineering, Iran


  • Theaterpädagogischer Dialog zwischen der FH Osnabrück und der Universität Tarbiat Modares

    Theaterpädagogisches Dialogprojekt der FH Osnabrück (Institut für Theaterpädagogik) mit der Universität Tarbiat Modares (Abteilung Theater) in Teheran

    http://www.kug.fh-osnabrueck.de/
    http://www.modares.ac.ir/enpage/systems/index


  • IT, Culture and Gender: Research Exchanges in German and Iranian Computer & Electrical Engineering

    Kooperationsprojekt zwischen der Universität Rostock (Fakultät für Informatik und Elektrotechnik) und der University of Tehran (School of Electrical and Computer Engineering)


  • Erdbebensichere Häuser im Iran: Joint Master & Joint PhD BUW/IUT

    Gemeinsames Projekt der Bergischen Universität Wuppertal (Bauingenieurwesen) und der Isfahan University of Technology (Industrial Engineering)